Zeittafel

Dezember 1953: Das Hamburger Abendblatt (HA) berichtet über den Plan für einen 24-geschossigen Hochhauskomplex am Klosterwall mit Hotel, Läden, Kontorräumen, Apartments, Kindergarten, Tiefgarage und Hubschrauberlandeplatz (s. hierzu Artikel „Wolkenkratzer am Deichtor“ im HA v. 15.12.1953)

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Januar 2012: Der City-Hof wird von der Kulturbehörde als „Erkanntes Denkmal“ in die Hamburger Denkmalliste eingetragen. 

März 2012: Die Finanzbehörde schreibt den City-Hof erstmals zum Verkauf aus. Laut Ausschreibungsunterlagen sollen die Bestandsgebäude aus städtebaulichen Gründen nicht erhalten und eine Neubebauung mit ca. 43.000 qm BGF vorgesehen werden. Ingesamt werden 8 Gebote eingereicht. Darunter befindet sich ein alternatives Angebot von der DS-Bauconcept GmbH, das aus ökologischen und wirtschaftlichen Gründen die Bestandsentwicklung des City-Hofs vorsieht.  

Oktober 2012: Die erste Ausschreibung wird von der Finanzbehörde aufgehoben, weil die Überlegungen zum neuen Standort für das Bezirksamt Hamburg Mitte noch nicht abgeschlossen sind.

Mai 2013: Mit der Novellierung des Hamburger Denkmalschutzgesetzes wird der City-Hof nun als „Eingetragenes Denkmal“ in der Denkmalliste geführt.

Oktober 2014: Die Finanzbehörde schreibt den City-Hof erneut zum Verkauf aus. Laut Abschreibungsunterlagen ist es den Interessenten dieses Mal freigestellt, ein Gebot für eine Bestandssanierung unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes (Szenario 1) oder für eine Neubebauung des Grundstückes (Szenario 2) einzureichen.

Gründung der Initiative City-Hof.

November 2014: Erster Aktionstag der Initiative City-Hof.

Dezember 2015: Zweiter Aktionstag der Initiative City-Hof.

April 2015: ICOMOS Deutschland und der Bund Heimat und Umwelt in Deutschland wenden sich mit einem offenen Brief an den Ersten Bürgermeister Olaf Scholz und empfehlen ihm und dem Senat über die Zukunft der ausgeschriebenen Liegenschaft im Sinne einer erhaltenden Bestandsentwicklung für den City-Hof zu entscheiden. 

Mai 2015: Die Finanzbehörde teilt mit, dass die erste Phase des Investorenwettbewerbs mit insgesamt 14 gültigen Geboten (6 für Sanierung des City-Hofs und 8 für Neubebauung des Areals) abgeschlossen ist und die anhand einer Bewertungsmatrix 3 bestplatzierten „Preferred Binders“ (bevorzugte Bieter; 1 für Sanierung und 2 für Neubau) zu inhaltlichen Aufklärungsgesprächen und Verhandlungen eingeladen werden.

Juli 2015: Die Initiative City-Hof feiert die „Lange Nacht der LECA-Platte“ in der Passage des City-Hofs. 

September 2015: Die Finanzbehörde gibt bekannt, dass der letzte Bieter für eine Bestandssanierung aufgrund eines Formfehlers vom Verfahren ausgeschlossen wurde. 

Die Initiative City-Hof lädt zum „Abend des abgetragenen Denkmals“ ein, an dem sie die von gmp Architekten für den ausgeschiedenen Bieter gezeichneten Pläne präsentiert und mit Brecheisen, Vorschlaghammer und Mobilbagger den Abriss des City-Hofs simuliert.   

November 2015: Die Finanzbehörde erteilt dem Gebot der AUG. PRIEN Immobilien Gesellschaft für Projektentwicklung mbH den Zuschlag, das eine Neubebauung des Areals vorsieht. 

Aufgrund der wachsenden Kritik und öffentlichen Aufmerksamkeit an dem Verfahren, entschied sich der Hamburger Senat dazu, nicht wie sonst üblich die nicht öffentlich tagende Kommission für Bodenordnung über die Anhandgabe entscheiden zu lassen, sondern das Parlament.

März 2016: Die Hamburgische Bürgerschaft stimmt für die Anhandgabe (Reservierung) des City-Hofs und das zusätzliche Grundstück südlich der Vier Hochhäuser am Deichvorplatz 

September 2016: AUG. Prien lobt den städtebaulich-hochbaulichen Wettbewerb aus. 

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Februar 2017: Mechtild Rössler, Direktorin der Abteilung für das Kulturerbe und des Welterbe-Zen­trums am Unesco-Hauptsitz in Paris, wirft während eines Hamburg-Aufenthalts einen Blick auf die Speicherstadt, das Kontorhausviertel und den City-Hof und sagt: „Für den Neubau muss deshalb gelten, dass er bestehende Sichtachsen nicht blockiert. Eine Lösung könnte zum Beispiel sein, dass sich das neue Gebäude in Form und Gestalt an den City-Hochhäusern orientiert.“ (vgl. hierzu Artikel „City-Hochhäuser: Unesco will Bauprojekt prüfen“ im HA v. 23.02.2017