Autor: Marco Alexander Hosemann

Schönfärberei und -rederei einer Investorenarchitektur

Während die SPD in den Hinterzimmern unserer Stadt die Fäden zieht, haben das Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung vom Bezirk Mitte, die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, der Investor Aug. Prien und das Architekturbüro KPW sich viel Mühe gegeben, den Neubau mit Bildern Schönzufärben und Zahlen Schönzureden. Fußgängerzonen- und Marktambiente – auf Flächen wo in Wahrheit Autos parken und fahren und die nicht Teil der Neubaupläne sind – sollen wohl von der banalen Architektur ablenken. Von 200 geplanten Wohnungen sind 132 und von mehr als 300 Parkplätzen in der Tiefgarage weniger als die Hälfte übrig geblieben (vgl. hierzu Artikel „Exklusiv: Das sind die Pläne der City-Hochhaus-Investoren“ im HA v. 11.04.2016). 

Das waren, mal abgesehen von dem „schöneren Stadteingang“, die Hauptargumente, welche den Abriss des City-Hofs legitimieren sollten. Schließlich braucht Hamburg Wohnraum. Und das Kontorhausviertel sollte von parkenden Autos befreit werden. Zur Erinnerung: Im Sanierungsentwurf von gmp Architekten waren 310 Wohnungen und 260 Parkplätze vorgesehen. Obwohl die Argumente ganz schön schwach geworden sind, will der Hamburger Senat in den kommenden Wochen die Hamburgische Bürgerschaft über den Abbruch des denkmalgeschützten City-Hofs aus überwiegendem öffentlichen Interesse abstimmen lassen bzw. diesen von ihrer rot-grünen Mehrheit durchsetzen lassen.


Wir werden uns hier in Kürze ausführlich dazu verhalten. 

 

[1] vgl. Artikel

Online-Petition für den City-Hof

Am Mittwoch, den 31. Januar 2018 hat das Bündnis Stadtherz die Petition „City-Hof bleibt! – Für den Erhalt und die Sanierung des Hamburger City-Hofs“ gestartet. 

Das Hamburger Abendblatt und DIE ZEIT/Elbvertiefung haben bereits darüber berichtet.

HIER kann die Petition online unterzeichnet werden.

So kann die Petition unterstützt werden:

Unterschriften sammeln

Schritt 1: Unterschriftenbögen HIER herunterladen
Schritt 2: Ausdrucken
Schritt 3: Unterschriften sammeln
Schritt 4: Ausgefüllte Bögen HIER hochladen

Petition über Facebook, Twitter, Instagram bewerben

Möglichkeit 1

Link zur Petition teilen: openpetition.de/!cityhofbleibt

Möglichkeit 2 

Die unten stehenden Bilder mit dem folgenden Text als Titelbild anlegen oder in einem Beitrag teilen:

„Bitte unterzeichne und verbreite die Petition „City-Hof bleibt! – Für den Erhalt und die Sanierung des Hamburger City-Hofs“: openpetition.de/!cityhofbleibt

#Hamburg #Klophausviertel #CityHof“

 

Banner auf Internetseite einbinden

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Öffentliche Plandiskussion zur Neubebauung des City-Hof-Areals

Am Montag, den 29. Januar 2018 haben wir – und ca. 150 andere Menschen – an der öffentlichen Plandiskussion (ÖPD) zum Bebauungsplan-Entwurf „Hamburg-Altstadt 49 – Neues Quartier am Klosterwall“ vom Stadtplanungsausschuss der Bezirksversammlung (BV) und Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung Hamburg-Mitte im Sitzungssaal der BV im City-Hof teilgenommen.

„Anhören & Mitreden“ stand ganz oben auf den Plakaten, die ein paar Tage vor der Veranstaltung im Umfeld des City-Hofs aufgestellt wurden und auf diese aufmerksam machen sollten. Das war dann auch das Programm des Abends, nachdem wir uns das überarbeitete Modell und die schöngefärbten Bilder vom forcierten Neubau ansehen durften.

Der Denkmalverein Hamburg hat auf der ÖPD ein Statement zum City-Hof vorgetragen.

Das Hamburger Abendblatt und Hamburger Morgenpost haben von der ÖPD berichtet. 

Impressionen von der öffentlichen Plandiskussion:

HerzWerkStadt

Am Samstag, den 27. Januar 2018 haben wir uns an der alternativen Stadtwerkstatt vom Bündnis Stadtherz beteiligt.

Wer soll Stadt gestalten? Wem soll Stadt gehören? Was braucht Stadt? Was ist uns Stadt wert? Dies waren die Fragen, die wir in vier Panels am Beispiel des City-Hofs analysiert und diskutiert haben. Auf dieser Grundlage haben wir unsere Kritik und Forderungen formuliert, die am Ende des Tages in einer Resolution mündeten.

Die Resolution haben wir auf der öffentlichen Plandiskussion zur Neubebauung des City-Hof-Areals verteilt sowie zu Gehör gebracht und für eine Online-Petition verwendet.

HIER kann die Resolution als PDF gelesen und heruntergeladen werden.

Impressionen von der HerzWerkStatt: 

Milchmatherechnung

Am vergangenen Mittwoch, den 11. Oktober wurde das Bebauungsplan-Verfahren „Hamburg-Altstadt 49“ zur Neubebauung des City-Hof-Areals in der Sitzung vom Stadtplanungsausschuss der Bezirksversammlung Hamburg Mitte eingeleitet. Wir haben an dieser teilgenommen und von der öffentlichen Bürgerfragestunde gebrauch gemacht. Zumindest soweit uns das möglich war, da wir unsere Fragen vor der Präsentation der Pläne stellen mussten und fünf der sechs Anlagen zur Drucksache im Vorfeld nicht öffentlich einsehbar waren.

Gespannt waren wir vor allem auf die überarbeiteten Neubaupläne, wie sie in der Drucksache beschrieben wurden:

„Aufgrund der Hinweise und Überarbeitungsempfehlungen im Preisgericht [vom Architekturwettbewerb, Anm. v. CH] insbesondere zum Gebäudevolumen und der Höhe des Gesamtbaukörpers ist dieser um ein volles Geschoss reduziert worden (siehe Anlage 3).“

Fake News – wie die Vorstellung der Planunterlagen durch Michael Mathe, dem Leiter vom Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung im Bezirk Hamburg-Mitte, und die nachträglich öffentlich gemachte Anlage 3 gezeigt haben. Lediglich der Neubaukörper „Büro“ wurde um ein Staffelgeschoss reduziert, der Neubaukörper „Wohnen“ blieb in der Höhe unverändert und der Neubaukörper „Hotel“ hat sogar ein Geschoss dazu bekommen.

Hinzu kommt die „Schönrechnung“ von Mathe – dass die Baumasse nach der Überarbeitung der Pläne mit rund 3.500 qm BGF stark reduziert worden ist. Das stimmt, wenn die BGF von 49.900 qm, die der Siegerentwurf von KPW Papay Warncke und Partner Architekten vorsah, die Berechnungsgrundlage ist. Wir würden es aber eher an den 45.787 qm BGF messen, mit der AUG. PRIEN den Investorenwettbewerb gewonnen hat oder den 47.400 qm BGF die im städtebaulich-hochbaulichen Wettbewerb vorgegeben war.

Hier geht es zur Drucksache samt der bisher öffentlich gemachten Anlagen

(Bild: Bezirksamt Hamburg-Mitte/Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt/Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung)
 

Denkmal oder kein Denkmal?

Wenn die Hamburger Sozialdemokraten für ihren schlechten Umgang mit dem denkmalgeschützten City-Hof kritisiert werden, berufen sie sich gerne auf den Kunsthistoriker und ehemaligen Mitarbeiter des Denkmalschatzamtes Hermann Hipp, der die Unterschutzstellung der vier Hochhäuser mit Ladenpassage gegenüber dem Hauptbahnhof im Sinne des Denkmalschutzgesetzes für ein Fehlurteil hält.

Dass Hipp aber auch zu den fünf der sechs von den Fraktionen der Bürgerschaft benannten Experten gehörte, die sich bei der Sachverständigenanhörung im März letzten Jahres gegen den Abriss des City-Hofes aussprachen, und er sich zudem gegen die Privatisierung der städtischen Liegenschaft aussprach, ignorieren die Sozis, allen voran Dirk Kienscherf (SPD), der den Verkauf in der Bürgerschaft durchboxen soll(te) und sich dabei sehr unglaubwürdig macht. So sagte er 2015 gegenüber dem Hamburger Abendblatt, dass „es ein großer Fehler des damaligen CDU-Senats war, die innerstädtischen Immobilien zu verkaufen, um einmalig ein Finanzloch zu decken.“

Wie auch immer. 

Ein Denkmal ist ein Denkmal ist ein Denkmal!“ meint Frank Pieter Hesse, der ehemalige Leiter des Denkmalschatzamtes, das den City-Hof 2012 als Denkmal eingestuft hat. Und auch das 2015 vom Denkmalrat geäußerte Meinungsbild, dass der City-Hof ein erhaltenswertes Denkmal ist (fünf Stimmen dafür, zwei dagegen, eine Enthaltung), zeigt, dass die Mehrheit der Fachwelt anderer Meinung ist – als der vor dem SPD-Karren gespannte Hipp!

City-Hof: Status quo

Die Freie und Hansestadt Hamburg – vertreten durch Finanzbehörde sowie Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW) – und der Investor AUG. PRIEN planen weiterhin die Privatisierung des City-Hofs und die Neubebauung des Areals. Dabei geben sie sich viel Mühe, möglichst wenige Informationen aus dem Verfahren mit dem klangvollen Namen „Quartier am Klosterwall“ nach außen dringen zu lassen. So wurde die für den 1. Juni angekündigte öffentliche Endpräsentation der Entwürfe des städtebaulich-hochbaulichen Wettbewerbs kurzfristig abgesagt und als Alternative eine Ausstellung der Arbeiten am 30. Mai angekündigt. AUG PRIEN und BSW ließen diese Planänderung vom wettbewerbsleitenden Büro D&K drost consult mit einer „noch viel besseren Beteiligungsmöglichkeit“ der Bürger*innen begründen.

In einer Pressemitteilung informierten wir die Öffentlichkeit über diesen Vorgang und formulierten unsere Kritik an dem Verfahren. Nachdem u.a. das Hamburger Abendblatt darüber berichtete, ruderten die Verantwortlichen zurück und ließen die Entwürfe ausstellen und von den Architekturbüros vorstellen. Nachdem die interessierten Bürger*innen eine Geheimhaltungserklärung unterschrieben hatten, konnten sie zuerst schriftlich Anmerkungen zu den ausgestellten Entwürfen machen und nach der Präsentation der Arbeiten sogar Fragen zu diesen stellen. Mal abgesehen davon, dass eine umgekehrte Reihenfolge sinnvoller gewesen wäre, fragen wir uns, was das alles überhaupt mit Bürgerbeteiligung zu tun haben sollte.

Einen Tag nach der Präsentation, kürte die mit größtenteils befangenen Personen besetzte Jury den Entwurf vom Hamburger Architekturbüro KPW zum Sieger des Wettbewerbs. Stadtentwicklungssenatorin Dorothee Stapelfeldt (SPD) zeigte sich auf der Pressekonferenz zwar überzeugt von dem Ergebnis, sagte aber auch, dass die Entscheidung des Preisgerichts keinen Abschluss bildet, „sondern der Startschuss für eine hoffentlich fruchtbare Diskussion in der Stadt ist“, wovon die Presse mit Ausnahme von NDR.de leider keine Notiz nahm. Einen ganzheitlichen sowie reflektierten Bericht gab es vom Online-Architekturmagazin BauNetz. Ansonsten berichteten u.a. Hamburger Abendblatt, Hamburger Morgenpost und Hinz&Kunzt über den Siegerentwurf des Wettbewerbs und u.a. Elisabeth Jessen, Gert Kähler und Claas Gefroi kommentierten diesen.

Genauso schlecht wie die „Beteiligungsmöglichkeiten“ im Mai und Juni wurde eine öffentlichen Ausstellung aller Beiträge (1. und 2. Phase) des städtebaulich-hochbaulichen Wettbewerbs vom 12. bis 21. Juli beworben. Bei der Eröffnung am 11. Juli waren die Verantwortlichen aus Politik, Verwaltung und Immobilienwirtschaft somit fast unter sich. Wir haben Mäuschen gespielt und wie es zu erwarten war, hat Oberbaudirektor Jörn Walter, der am selben Tag bei einem Senatsempfang aus seinem Amt verabschiedet wurde, noch einmal erbittert für den Neubau anstelle des City-Hofs geworben.

Doch nicht alles lief wie erwartet ab. Als nach der Vorstellung der Arbeiten noch Fragen zugelassen wurden, erhob ein Vertreter des zweitplatzierten Architekturbüros von Rafael Moneo schwere Vorwürfe gegen die Jury des Wettbewerbs. Diese habe nicht die beste Lösung für das Weltkulturerbe durchgesetzt, sondern „mit der Auswahl des Siegerentwurfs den Interessen des Investors in zu großem Maß Rechnung getragen“. Zwei Tage später war von den Vorwürfen auch im Hamburger Abendblatt zu lesen. Das Misstrauen können wir gut verstehen, da dem Verfahren von Anfang an die notwendige Transparenz fehlt und weil das Architekturbüro KPW den Investor AUG. PRIEN seit der ersten Ausschreibung des City-Hofs im Jahre 2012 in dieser Sache betreut und sie gute Beziehungen zu den Jurymitgliedern aus der Hamburger Politik sowie Verwaltung pflegen.

Aber nun zum Status quo: Mit der Entscheidung des Wettbewerbs wurde nicht zugleich über die Zukunft des City-Hofs entschieden. Aktuell überarbeitet KPW den Siegerentwurf, vor allem hinsichtlich seiner Höhe. Auf Grundlage der überarbeiteten Pläne muss dann die UNESCO beurteilen, ob diese das Kontorhausviertel gefährden würden und das Denkmalschutzamt entscheiden, ob sie die Qualität aufweisen die den Abriss des denkmalgeschützten City-Hofs rechtfertigt. Über beide Fragen muss vorher noch öffentlich gestritten werden, wie es sich Senatorin Stapelfeldt wünschte. Mit dem überarbeiteten Siegerentwurf für einen Neubau gibt es auch endlich eine vernünftige Diskussionsgrundlage, die dem Entwurf von gmp Architekten gegenübergestellt werden kann.

Unserer Meinung nach würde der Neubau das Kontorhausviertel gefährden, selbst wenn er viel niedriger ausfällt, als es die Architekten mit ihren Wettbewerbsbeitrag vorgeschlagen haben. Er würde seine Nachbargebäude vielleicht nicht übertrumpfen, aber mit seinem rund 200 Meter langen geschlossenen Blockrand den Blick auf das Weltkulturerbe nahezu vollständig verstellen. Einen „noblen Eingang in die Innenstadt“, wie ihn Oberbaudirektor Walter in dem Siegerentwurf sehen will, sehen wir nicht. Eher eine ordinäre Stadtmauer. Einen Eingang in unsere Stadt stellen wir uns offener und einladender vor. So wie er sich aktuell mit dem City-Hof darstellt. Alle Argumente, die bisher bemüht wurden, um den Abriss des Denkmals zu legitimieren, überzeugen uns nicht. Eine Sanierung des City-Hofs ist technisch und wirtschaftlich möglich. Der beste Entwurf wurde vor rund 60 Jahren mit vier Hochhäusern und verbindender Ladenpassage als moderner Abschluss des Kontorhausviertels realisiert. Diesen gilt es nun zu revitalisieren, zu erhalten und zu pflegen. Nicht nur aus kulturellen, sondern auch aus ökologischen, ökonomischen und sozialen Gründen.

(Bild und Text: City-Hof e.V.)

Feldbunker: Aufstockung durchgewunken

Am 12. Juli hat die Bürgerschaft mit den Stimmen von SPD, Grünen und CDU die Beschlussvorlage vom Senat zur Verlängerung des Erbpachtvertrags mit dem Investor Thomas J. C. Matzen angenommen und somit die Aufstockung des Flakbunkers an der Feldstraße um fünf Geschosse abgesegnet. Die Einrichtung einer öffentlich zugänglichen Grünanlage auf dem sowie die stadtteilbezogenen und kulturellen Nutzungen in dem Aufbau, nicht zu vergessen die einmalige Beteiligung des Erbauberechtigten mit 50.000 Euro an dem geplanten Gedenkort in dem von Zwangsarbeitern errichteten Kriegsbauwerk, dienten den Verantwortlichen aus Politik, Verwaltung und Immobilienwirtschaft bis zuletzt als Feigenblatt für dieses umstrittene Bauvorhaben.

Doch wer wird wirklich von dem Projekt profitieren? Der Investor, dem die Freie und Hansestadt Hamburg bei der Verlängerung des Erbpachtvertrags um 99 Jahre für eine lukrative Aufstockung u.a. mit einem Hotel und einer Halle, in der Veranstaltungen und Breitensport Platz finden soll, das Einmalentgelt und den laufenden Erbbauzins erlässt? Oder die Bürger*innen, die für den Verlust der mahnenden Wirkung des Bunkers, die Verschattung des Bunkerumfelds und die zusätzliche Belastung ihres Quartiers durch einen weiteren Magneten von Besucher*innen in ihrem Quartier einen Stadtgarten auf dem Dach bekommen. Oder der FC St. Pauli der die Halle auf dem Bunker nutzen darf, in der nur 38 Großveranstaltungen im Jahr erlaubt sind, wozu die Events mit weniger als 1.300 Personen nicht zählen und die wohl mit der vereinbarten Sportnutzung in Konkurenz treten werden? Wie wird der Bunker in der Realität aussehen? Wie auf der Visualisierung vom Investor oder der von der Feldbunker-Initiative?

Fragen über Fragen, für die im Rahmen einer Beteiligung der Bürger*innen in alter Tradition des Stadtteils St. Pauli, wie sie mit dem Park Fiction und der PlanBude zur Neubebauung des Areals der Esso-Häuser begründet wurde, „von unten“ Antworten gesucht hätten werden können die zu einer einvernehmlichen Lösung hätten führen können. Hätte, hätte – Bunkerhecke. Schon bald werden wir sehen, welche Versprechen gehalten werden (können) und was uns die Politik da „von oben“ auf den Bunker „aufgebrockt“ hat.

(Bild und Text: City-Hof e.V.)

Sanierungsentwurf für den City-Hof

Im Vergleich mit den schöngefärbten Visualisierungen des Neubauentwurfs von KPW Papay Warncke und Partner Architekten für das „Quartier am Klosterwall“ sieht der ergraute City-Hof aktuell etwas alt aus.

Für die Chancengleichheit und als Beweis, dass ein Erhalt des denkmalgeschützten Bauwerks technisch sowie wirtschaftlich möglich ist, teilen wir hier mal ein paar Bilder des Sanierungsentwurfs von gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner, der eigentlich als Gewinner aus dem Investorenwettbewerb hervorgegangen wäre, wenn die dahinter stehenden Bieter sich keinen Formfehler erlaubt hätten…